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Anlageberatung

Sparen oder Investieren

Sparen ist eigentlich eine naheliegende Tugend, aber der Preis ist angesichts der Niedrigst-Zinsen hoch. Denn wenn überhaupt etwas dabei rumkommt, dann liegen die Zinsen deutlich unter der Inflationsrate. Was also tun? Ist das Investieren am Kapitalmarkt vielleicht doch die bessere Strategie?

Worin liegt eigentlich der Unterschied zwischen Sparen und Investieren?

Sowohl beim Sparen als auch beim Investieren legen Sie Geld zurück. Sparen bedeutet dabei in der Regel, dass Sie einer Bank das Geld leihen und dafür Zinsen kassieren. Das Problem: Weil die Banken derzeit für das Geld selbst keine Zinsen bekommen, im Gegenteil sogar noch Strafzinsen zahlen müssen, wenn sie es etwa an den Staat weiterverleihen, gehen Sie als Sparer auch so gut wie leer aus. Das eingezahlte Geld kommt zwar nahezu sicher zurück. Viel mehr aber auch nicht. Zinsen ohne Risiko gibt es momentan nicht mehr. Das zeigt ein Blick auf die nüchternen Daten: Die durchschnittlichen Tagesgeldzinsen hierzulande sind in den vergangenen Jahren immer weiter gesunken.

Wer investiert, trägt sein Geld hingegen an die Kapitalmärkte, zum Beispiel mithilfe von Fonds. Sie geben Ihr Geld also nicht der Bank, sondern stellen es Unternehmen oder Staaten zur Verfügung – entweder als Darlehen, oder indem Sie sich daran beteiligen. Dabei liegen die Renditen – also der Ertrag, den Ihr investiertes Geld während des Anlagezeitraums erwirtschaftet – meist deutlich höher als beim Sparen. Aktien werfen im langfristigen Durchschnitt beispielsweise eine Rendite von acht Prozent pro Jahr ab – nach Kosten und Steuern bleiben davon konservativ geschätzt fünf Prozent Ertrag übrig, Jahr für Jahr. 

Allerdings hat die Sache einen Haken: Höhere Ertragschancen sind nämlich mit dem höheren Risiko von Verlusten verbunden. Die Rendite am Kapitalmarkt ist genau genommen nichts anderes als der Lohn, den Investoren bekommen, weil sie sich trauen, Risiken einzugehen. Hier liegt die Krux von uns Menschen. Wir alle haben Angst vor Verlusten und lieben den Status quo. Psychologen sprechen von der Verlustaversion und dem Status-quo-Bias, der uns daran hindert, zu viel zu verändern. Wir geben uns lieber mit weniger zufrieden, als die Chance einer Verbesserung unserer Situation zu ergreifen. So verwundert es nicht, dass ein großer Teil der Deutschen Geld noch immer lieber spart, als es zu investieren.

Wann spart man besser? Und wann investiert man?

Soll man nun also in jedem Fall besser investieren – oder doch sparen? Die Antwort lautet: beides. So sollte ein Notgroschen an Rücklagen unabhängig von Schwankungen an Börsen immer griffbereit sein, sei es für größere Reparaturen, unerwartet hohe Rechnungen oder – wie gerade für viele zur unschönen Realität geworden – wenn etwa wegen Kurzarbeit weniger Gehalt aufs Konto fließt. Zur Orientierung ist eine Faustregel hilfreich: Zwei bis drei Nettogehälter sollten nach allgemeinem Dafürhalten im Notfall kurzfristig zur Verfügung stehen.

Darüber hinaus verfügbares Geld sollten Sie dann besser investieren. Dabei bieten sich Fonds als Anlagevehikel an, weil Sie damit auch kleine Beträge breit streuen können und so Risiken systematisch senken. Dabei stehen grundsätzlich zwei Arten von Produkten zur Auswahl: einerseits aktiv gemanagte Fonds, deren Manager versuchen, die besten Aktien zu finden und damit den Markt zu schlagen. Andererseits ETFs (Exchange Traded Funds), also passive Fonds, die einen Index und damit genau den besagten Markt abbilden. Beide haben ihren Wert – welche sich lohnen, richtet sich nach den Anlagezielen, dem Preis und der Güte der Produkte.


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